Wandern in Vent - Österreich

Highlights: 

  • Fitness tanken für die Wintersaison, viel Frischluft genießen 
  • urige Almhütten, hohe Berge, Gletscherränder 
  • Sportwandern in netter Gesellschaft 
  • Dreisternehotel mit gutem Essen und Sauna 
  • Rundherum nichts als Ruhe 
  • Natur entdecken und erleben
Wandern in Vent

Im späten Sommer ist Vent im Ötztal (1.900 m ü.d.M.) ein Eldorado für Wanderer und Bergsteiger. Wunderschöne Höhenwege, herrliche Sonnenaufgänge, gletscherumrandete Hochtäler, Natur pur genießen. Steigen Sie von blühenden Almwiesen hinauf ins ewige Eis! Gewinnen Sie Eindrücke, die unvergesslich bleiben. Unzählige markierte Wege laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Die Berge, das Bergwandern und Bergsteigen haben im kulturellen Selbstverständnis der Einheimischen und Gäste einen hohen Wert.

Charakteristik:

Schon allein die Höhenlage von 1.900 bis etwa 3.400 m ü.d.M. setzt einen gewissen Trainingsreiz. Das Sausewind Langlaufskikonzept wird hier sinngemäß per Wanderschuh umgesetzt: Ein ausgewogenes Bewegungsangebot mit unterschiedlich langen Wanderungen, teilweise mit herausragenden Gipfelerlebnissen, immer in überwältigender Landschaft und Naturbegegnungen in kleinen Gruppen. Generell ist Trittsicherheit, etwas Ausdauer und die Bereitschaft, sich auch einmal anzustrengen, erforderlich. Es werden keine abenteuerlichen Klettertouren angeboten, es ist keine Bergsteigerreise. Ziel der Reise soll sein, die persönliche Fitness zu verbessern, das Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu bringen und das Ganze mit allen Sinnen zu genießen: Sie fühlen das Kitzeln der Grashalme, die erfrischende Kühle des Quellwassers, Sie hören das Vogelgezwitscher im Wald oder das Pfeifen der Murmeltiere, Sie genießen den Duft der Zirbelzapfen, der Bergkräuter. Was ist schöner, als nach der Anstrengung am Gipfel die Aussicht zu genießen und zufrieden zu sein?

Reiseverlauf:

1. Tag:
Eine bequeme Busreise bringt Sie vom flachen Norden über Osnabrück, Kassel, Fulda, Füssen und den Fernpass in die Alpenregion des Ötztals bis ins Bergsteigerdorf Vent, das ruhig am Ende des Venter Tales liegt. Hier endet der Autoverkehr, es gibt nur noch Natur, das Rauschen der Venter Ache und ein paar Kuhglocken. Ein kleiner Gang durch den Ort, ein feines Essen im Hotel, eine geruhsame Nacht im gemütlichen Zimmer und freudige Spannung, was die nächsten Tage bringen…


2. Tag: Einwandern und Höhenluft schnuppern:
Vom Hotel geht es aufwärts Richtung Mutsbichel und Ramolalm im Bereich von 1.900 bis 2.200 m. Von dichtem Wald bis zum Verlassen der Baumgrenze bietet sich eine weite Rundumsicht auf die Ziele der kommenden Tage, die Ausrüstung wird gecheckt, die Wanderschuhe erprobt und Sie bekommen einen Eindruck, wie die Bewegung in der Bergluft auf Sie wirkt. Je nach Pausengestaltung sind Sie etwa 5 - 6 Stunden unterwegs und steigen dabei insgesamt etwa 500 Höhenmeter hinauf. Nach dieser Tour können Sie sich gut einschätzen und eventuelle Mängel in der Ausrüstung beheben.

3. Tag: Sonniger Südhang, Via Alpina und Höhenweg Sonnenberg
Heute geht es auf einem sanft ansteigenden Panoramaweg hinauf zum Höhenweg Sonnenberg auf etwa 2.650 m. Eine Einkehr in der Jausenstation „Stablein“ am oberen Ende eines Lifts gibt Gelegenheit zur Bekanntschaft mit leckeren Knödeln, Kaiserschmarrn und anderen Spezialitäten der Region. Je nach Laune erfolgt der Abstieg direkt per Lift hinab ins Dorf oder in weitem Bogen zu Fuß.

4. Tag: Erholen und genießen
Zur Regeneration und Stärkung gibt es heute unterschiedliche Angebote mit einer kleinen Wanderung zu Österreichs höchstgelegener Hofsiedlung Rofenhöfe (2011 m). Hier sorgt eine Hängebrücke über die Rofenache für wohligen Schwindel und der Kunstweg „B-ART-EB´NE“ für weitere sinnliche Reize.

5. Tag: Der Berg ruft: Kreuzspitze (3.455 m)
In südliche Richtung machen Sie sich auf zur Martin-Busch-Hütte auf 2.501 m. Hier kann man lange auf der Terrasse in der Sonne sitzen, Gletscher und Murmeltiere sehen und genussvoll speisen. Sportlichere Naturen kommen mit zum Aufstieg auf die Kreuzspitze (3.455 m). Ein wahrhaft überwältigendes Panorama tut sich auf, da kaum höhere Berge in der Nähe sind. Ein hochalpines Erlebnis der Extraklasse.

6. Tag: Das Wilde Männle (3.023 m)
Dieser Tag soll eine gewisse Erholung zwischen dem gestrigen und dem morgigen ermöglichen. Per Lift zunächst auf 2.350 m und dann gemütlich zur Breslauer Hütte auf 2.844 m. Von hier aus geht es dann die Westflanke des „Wilden Männle“ hinauf und Richtung Süden wieder hinunter Richtung Stablein, wo ggf. wieder der Lift genutzt werden kann. Diese Laufrichtung ist für den Abstieg die Bessere… und führt auch schnell zur Jausenstation!

7. Tag: Ins Reich der Gletscher (3.350 m)
Für die Genießer geht es heute zum „Hörnle“ und auf eine kleine Talrunde. Alternativ lockt ein langer Tag mit hohem Erlebniswert: Es geht recht früh los, damit Sie bereits gegen 09.30 Uhr die Martin-Busch-Hütte zum 2. Frühstück erreichen. Danach über den Saykogel (3.350 m) durch die hochalpine Landschaft, in der Ötzi vor gut 5.000 Jahren unterwegs war und wo die Aus-läufer des Hochjochferners und des Kreuzferners an dem Grat nagen, auf dem Sie wandern. Bis zur Pause im Hochjoch-Hospitz, herrscht völlige Einsamkeit. Anschließend wandern Sie auf dem Titzentaler Weg langsam wieder hinab ins grüne Venter Tal. Eine anspruchsvolle, erlebnisreiche und fordernde Tour: Sie werden müde und glücklich sein!

8. Tag: Einfach mal einen ganzen Tag in einem gemütlichen Sessel?
Einfach mal einen ganzen Tag in einem gemütlichen Sessel? Wenig bewegen, sich gut unterhalten und die Landschaft nur durch ein Fenster betrachten? Nach den letzten Tagen bestimmt nicht schlecht… Heute geht es heimwärts Richtung Norden, längs durch Deutschland. Viele neue Eindrücke, ein kleiner Muskelkater, vielleicht aber auch ein neues Lebensgefühl im Gepäck.

Bitte beachten:

Jeder Reisetermin hat seinen eigenen Charakter. Im September sind alle Hütten geöffnet und meist kurze Hosen angesagt. Auf den Wanderwegen und in den Hütten herrscht noch Betrieb. Im Oktober hingegen sind die meisten Hütten und Hotels geschlossen, und manche Wege können durch Schnee und Eis schwierig werden – dafür herrscht überall überwältigende Ruhe, der Wechsel vom Herbst zum Winter schafft die seltensten Farbspiele von grünem Gras, bunten Blättern, Schnee, Nebel und strahlendem Sonnenschein. Unsere Norwegenfans kommen hier auf ihre Kosten!

Im letzten Herbst bekamen wir für diesen Termin von einem sehr erfahrenen Alpinwanderer ein Lob, welches uns sehr berührt hat: „Eigentlich bin ich nur mitgefahren, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie man zu dieser Jahreszeit am Alpenhauptkamm wandern kann – und wisst Ihr was? Das war mein schönster Wanderurlaub seit Jahren“.

Wandern in Vent
Wandern in Vent

Leistungen:

  • Fahrt im 4 Sterne Bus
  • 7x Übernachtung mit Halbpension im Alpenhotel
  • Halbpension als 3-Gang-Abendessen oder Büfett (nach Wahl des Küchenchefs)
  • Wanderbegleitung (2 Personen) und differenziertes Tourenangebot von leicht bis anspruchsvoll
  • alle im Programm genannten Liftfahrten

Das kostet extra: 

  • Zuschlag Einzelzimmer 150 €

Teilnehmer:

  • min. 18, max. 30 Gäste

Bildmaterial:

  • Vent Höhenweg©Ötztal Tourismus, Bernd Ritschel.jpg
  • Vent Wandern©Ötztal Tourismus, Bernd Ritschle.jpg
  • Vent Ortaussicht© Ötztal Tourismus, Anton Brey.jpg

Veranstalter: Sausewind Oldenburg GmbH

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