Havelland und Potsdam - Deutschland

Highlights: 

  • Radtouren für Genießer auf bestens erkundeten Wegen 
  • Wasserflächen, grüne Wiesen, Wald und Natur 
  • spannende Besichtigungen von Apfelzucht bis Zeppelinhafen 
  • ruhiges Vier-Sterne-Hotel am Templinsee
Havelland und Potsdam

Seen, Wälder und Kultur: Grün-blaues Havelland und Potsdam Auf ihrem Weg von Berlin zur Elbe schlängelt sich die Havel, mal als Fluss, mal als Seenkette durch das Havelland. Viel Natur, blaue Seen und grüne Wälder, zahlreiche Radwege und interessante Orte mit Vergangenheit und Zukunft prägen die Landschaft. Potsdam, Brandenburg, Nauen und Ribbeck bieten Architektur, Kunst und sehenswerte Stadt- / Dorfensembles. Gut ausgebaute Radwege und ein ruhig am Templiner See gelegenes Komforthotel bieten die Basis für ein hochklassiges, sportlich-kulturelles Raderlebnis.

Charakteristik:

Die angebotenen moderaten Radtouren von 25-60 km mit wenigen Anstiegen sind für Tourenräder und Pedelecs geeignet. Viele Wege sind nur für Räder ausgelegt, manchmal aber müssen Bundesstraßen überquert, kleinere PKW-Straßen benutzt und etwas Gewusel in den Orten gemeistert werden. Sollte die intensive Mischung aus Programmpunkten und Radfahren doch einmal etwas schwer fallen, können Sie z.B. bei der Tour „Spandau“ und „Ribbeck“ nach etwa der halben Strecke in den Bus umsteigen – doch wahrscheinlich hält die Begeisterung Sie fit!

Reiseverlauf:

1. Tag:
Ab Oldenburg und Bremen erreichen Sie mit einem interessanten Zwischenstopp an der „Gedenkstätte Deutsche Teilung“ das einsam am Templiner See gelegene Komforthotel Seminaris. Bereits gegen 14.00 Uhr beginnt hier eine orientierende Radrundfahrt in die nähere Umgebung nach Potsdam (Schloss Sanssouci, Holländisches Viertel, Altstadt) und nach insgesamt etwa 25 km erreichen Sie zum Abendessen Ihr Hotel.

2. Tag:
Ihre Strecke entlang der Potsdamer Seen (Schielowsee, Templiner See) und der Havel mit der Obstinsel Werder, dem Park und Waschhaus Petzow, dem Schloss Caputh, Einsteins Sommerhaus und der idyllischen Insel Hermannswerder bietet einige attraktive Aussichts- und Besichtigungspunkte. Mit kleinen Stopps und Pausen ist der Tag mit „nur“ 42 Radkilometern gut ausgefüllt. Vielleicht bleibt am späteren Nachmittag noch Zeit für ein ruhiges Stündchen am See, bevor das Abendessen lockt.

3. Tag:
Oft herrscht in dieser Region Westwind. Aus diesem Grunde bringt Sie unser Bus nach Brandenburg, damit Sie auf dem Havelradweg Richtung Potsdam für etwa 50 km Rückenwind haben. Brandenburgs Backsteingotik (Dom / Kloster / Altstädtisches Rathaus) ist mehrere Blicke wert. Auch stolpert man hier schnell über Loriots Mopsfiguren und wird von einem leckeren Fischimbiss angezogen. Deswegen beginnt die Radtour erst nach dem Mittagsimbiss. Wegen der für Radler ungünstigen Ausfallstraßen starten Sie etwas außerhalb östlich der Stadt. Auf überwiegend nur für Radler gedachten Wegen geht es über weite Wiesen, kleine Wälder - immer wieder mit Blick auf die Havel und voraussichtlich auch viele Störche zurück nach Geltow. Für diesen Abend ist kein gemeinsames Essen geplant, damit Sie nach Lust und eignem Geschmack individuell speisen können.

4. Tag:
Höhepunkte der heutigen Tour werden die „Bridge of Spies“ (Glienicker Brücke), ein Stück Mauerradweg, das Naturschutzgebiet Pfaueninsel, eine Schifffahrt über den Wannsee und die Altstadt von Spandau. Der weitläufige Bezirk Spandau ist für seine Parks und Wasserstraßen sowie die reizvolle Altstadt mit Fachwerkhäusern und lebhaften Cafés bekannt. Die Zitadelle Spandau aus dem 16. Jahrhundert beherbergt neben einem Heimat-museum auch eine Fledermauskolonie in ihrem Keller. Auf dem Rückweg fahren Sie eine Variante des Hinwegs und sind nach gut 60 km wieder am Hotel – diesmal wieder zum Abendessen.

5. Tag:
Dieser Tag ist mit Absicht nicht fest verplant. Je nach bisherigem Verlauf, der Wetterlage und Ihren Wünschen kann ein „kleiner Seetag“ mit einem Grillfloß ein ganz besonderes Landschaftserlebnis bieten: Man tuckert in Eigenregie langsam und führerscheinfrei auf der Havel und genießt die völlig andere Perspektive vom Wasser aus. Ganz nebenbei bruzzelt gutes Biofleisch oder frisches Gemüse auf dem Grill… Wer noch nicht oder nicht oft in Berlin war, unternimmt vielleicht einen Ausflug per S-Bahn in die Hauptstadt und wer jeden Tag radeln möchte, begibt sich auf einen der vielen Radwege und folgt seiner Nase. Die Planung des Abendessens liegt für diesen Abend wieder in Ihren Händen.

6. Tag:
Nordwärts geht es heute entlang der Havel und dem Schlänitzsee, vorbei an einer Bockwindmühle zum Regionalpark Döberitzer Heide. Auf etwa 3600 Hektar, dem 17-fachen des Großen Tiergarten in Berlins Mitte, leben heute rund 90 Wisente, 24 Przewalski-Pferde und 90 Rothirsche. Wisent und Przewalski-Pferd waren im 20. Jahrhundert außerhalb von Zoos und Gehegen ausgestorben. Hier leben sie wieder frei in der Natur und kehren zurück zu ihrem ursprünglichen Verhalten. Die großen Pflanzenfresser halten mit ihrer Lebensweise den Pflanzenbewuchs kurz und erhalten damit die unter Naturschutz stehende Landschaft der Döberitzer Heide. Weiter geht es nach Nauen. Die typischen Ackerbürgerhäuser der Altstadt, die Stadtkirche St. Jacobi und das städtische Rathaus bilden eine sehenswerte Zusammenstellung im alten Stadtkern. Auf einer stillgelegten Bahntrasse erreichen Sie nun Ribbeck – das Schloss hatte einst Theodor Fontane in seinen Bann gezogen. Und flaniert man durch das neobarocke Schloss Ribbeck, das pittoreske Dorfensemble des ehemaligen Gutshofs oder durch den “Deutschen Birnengarten”, kommt man nicht umhin dem Zauber zu erliegen. Während Sie genießen, wird heute nach knapp 60 km Ihr Rad verladen und per Bus geht es zum Hotel und Abendessen zurück an den Templiner See.

7. Tag:
Nach so viel Aktivität sitzt man gerne mal wieder im bequemen Reisebussessel. Nach dem Frühstück beginnt die Heimreise, im Gepäck viele Erlebnisse und wundervolle Bilder. Doch halt! War da nicht auf dem Hinweg bei Magdeburg ein interessantes Gebäude am rechten Wegesrand in der Ferne zu sehen? Richtig: Der Jahrtausendturm in Magdeburg ist einen Abstecher wert: Der Turm im Magdeburger Elbauenpark birgt viele Überraschungen und Rekorde. Mit seinen 60 Metern Höhe ist er das weltweit größte Holzbauwerk seiner Art mit weitem Ausblick über das Elbtal und Magdeburg. Die Wissenschaftsausstellung im Inneren von Geschichte über Mathematik, Chemie, Physik bis hin zur modernen Gerichtsmedizin geht weit über einen Zwischenhalt hinaus: In jeder der sechs Ebenen wird 6.000 Jahre Menschheitsgeschichte in je einer Zeitepoche, vom alten Ägypten bis zur Neuzeit, lebendig – doch soviel Zeit haben Sie auf dieser Fahrt nicht, da Sie am frühen Abend in Oldenburg ankommen.

Änderungen vorbehalten, sofern der Charakter der Reise nicht beeinträchtigt wird. Touren werden wegen Nutzung vorteilhafter Wetterlagen möglicherweise tageweise vertauscht.

Havelland und Potsdam
Havelland und Potsdam

Leistungen: 

  • Reise im 4 Sterne Bus, inkl. Begleitung vor Ort, Pannenservice, Fahrradmitnahme 
  • 6 Übernachtungen inkl. Frühstück im Hotel Seminaris 
  • 4 mehrgängige Abendessen 
  • 5 geführte und bestens ausgearbeitete Radtouren 
  • erfahrene ortskundige Rad-Reiseleitung (2. Guide ab 20 Gästen) 
  • Unterstützung bei individueller Tourenplanung 
  • alle Transfers / Fähren lt. Programm

Das kostet extra: 

  • Zuschlag Einzelzimmer 180 € 
  • 16 -Gang-Leihfahrrad mit Ortlieb-Packtasche und Schloss 70 € 

Teilnehmer:

  • min. 18, max. 28 Gäste

Veranstalter: Sausewind Oldenburg GmbH

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Termine Preis 2-BZ Zuschlag EZ Plätze  
So. 20.06.21 -
Sa. 26.06.21
865,- € 180,- € > 4

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